Ueli der Schreiber
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04 Okt 2026 12:57 #61722
von Feschtbrueder
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Lachen ist die beste Medizin!
Ein Berner namens Köbi Klinger
war stadtbekannt als guter Schwinger,
weshalb man, als das Schwingfest kam,
ihn auf die Kämpferliste nahm.
Wer aber glaubt, der Köbi hätte
auf sägemehlbestreuter Stätte
den Siegeskranz an sich gerissen,
dem geben kund wir und zu wissen,
dass diese Meinung leider nicht
dem wahren Tatbestand entspricht.
Er wurde selbst von den geringern
und gar nicht stadtbekannten Schwingern
in kurzer Zeit aufs Kreuz gelegt.
Das Komitee, zutiefst erregt
ob diesem Fall des Favoriten,
hat einen schweren Schock erlitten,
als ihm ein Mann, der Köbi kannte,
den Grund des Misserfolges nannte.
Zwar war der gute Köbi Klinger
schon Schwinger, aber Fahnenschwinger.
war stadtbekannt als guter Schwinger,
weshalb man, als das Schwingfest kam,
ihn auf die Kämpferliste nahm.
Wer aber glaubt, der Köbi hätte
auf sägemehlbestreuter Stätte
den Siegeskranz an sich gerissen,
dem geben kund wir und zu wissen,
dass diese Meinung leider nicht
dem wahren Tatbestand entspricht.
Er wurde selbst von den geringern
und gar nicht stadtbekannten Schwingern
in kurzer Zeit aufs Kreuz gelegt.
Das Komitee, zutiefst erregt
ob diesem Fall des Favoriten,
hat einen schweren Schock erlitten,
als ihm ein Mann, der Köbi kannte,
den Grund des Misserfolges nannte.
Zwar war der gute Köbi Klinger
schon Schwinger, aber Fahnenschwinger.
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05 Okt 2026 18:20 #61750
von Feschtbrueder
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Lachen ist die beste Medizin!
Ein Berner namens Geni Gmür
begab sich an die Côte d'Azur,
um an den Mittelmeergestaden
den Staub des Alltags wegzubaden
und unter Menschen fremder Breiten
den Horizont sich auszuweiten.
Er schlenderte dahin am Meere
in südlich heiterer Atmosphäre
und freute sich ganz ungemein,
der Vaterstadt entflohn zu sein.
Allein am ersten Abend schon,
im Speisesaal der Pension,
entdeckte er mit einem Schlag,
dass irgendwo ein Fehler lag.
Da sass am Nebentisch Herr Willi,
ein Postbeamter von Marzili,
daneben Röbi Böschenstein,
ein Prokurist vom Breitenrein,
mit Otti Hess und seiner Frau,
gebürtig aus der Sulgenau.
Dann weiter drüben fährt die Walter
in Genis Firma Chefbuchhalter und
Miggu Müller aus der Matte,
den Geni auf der Latte hatte.
Mit einem Wort, die gleichen Herrn
wie sonst im Bahnhofbuffet Bern.
Da hatte Geni Gmür genug.
Er warf sich in den nächsten Zug
und reiste mit verstörtem Blick
in seine Vaterstadt zurück,
um wenigstens am Bärengraben
mit fremdem Volk Kontakt zu haben.
begab sich an die Côte d'Azur,
um an den Mittelmeergestaden
den Staub des Alltags wegzubaden
und unter Menschen fremder Breiten
den Horizont sich auszuweiten.
Er schlenderte dahin am Meere
in südlich heiterer Atmosphäre
und freute sich ganz ungemein,
der Vaterstadt entflohn zu sein.
Allein am ersten Abend schon,
im Speisesaal der Pension,
entdeckte er mit einem Schlag,
dass irgendwo ein Fehler lag.
Da sass am Nebentisch Herr Willi,
ein Postbeamter von Marzili,
daneben Röbi Böschenstein,
ein Prokurist vom Breitenrein,
mit Otti Hess und seiner Frau,
gebürtig aus der Sulgenau.
Dann weiter drüben fährt die Walter
in Genis Firma Chefbuchhalter und
Miggu Müller aus der Matte,
den Geni auf der Latte hatte.
Mit einem Wort, die gleichen Herrn
wie sonst im Bahnhofbuffet Bern.
Da hatte Geni Gmür genug.
Er warf sich in den nächsten Zug
und reiste mit verstörtem Blick
in seine Vaterstadt zurück,
um wenigstens am Bärengraben
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06 Okt 2026 13:20 #61770
von Feschtbrueder
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Lachen ist die beste Medizin!
Ein Berner namens Peter Pieren ging,
das Programm zu absolvieren,
das ihm die Schiesspflicht auferlegt,
ein wenig blass und aufgeregt
zum Stand nach Ostermundigen.
Dort tat er sich erkundigen,
was man am Schluss der Schüsse
für Punkte haben müsse.
Es sprach der Leiter vom Verein,
es müssen fünfundsechzig sein.
Herr Pieren nahm den Karst zur Hand
und schoss in Richtung Scheibenstand
im Ganzen vierundzwanzig Schuss.
Der Schützenmeister sprach zum Schluss,
es fehlen euch der Punkte sieben,
es tut mir leid, ihr seid verblieben.
Und ihr, rief Pieren, seid wahrscheinlich
in dieser Sache etwas kleinlich.
Gebt mir genügend Munition,
dann mache ich die Punkte schon.
das Programm zu absolvieren,
das ihm die Schiesspflicht auferlegt,
ein wenig blass und aufgeregt
zum Stand nach Ostermundigen.
Dort tat er sich erkundigen,
was man am Schluss der Schüsse
für Punkte haben müsse.
Es sprach der Leiter vom Verein,
es müssen fünfundsechzig sein.
Herr Pieren nahm den Karst zur Hand
und schoss in Richtung Scheibenstand
im Ganzen vierundzwanzig Schuss.
Der Schützenmeister sprach zum Schluss,
es fehlen euch der Punkte sieben,
es tut mir leid, ihr seid verblieben.
Und ihr, rief Pieren, seid wahrscheinlich
in dieser Sache etwas kleinlich.
Gebt mir genügend Munition,
dann mache ich die Punkte schon.
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07 Okt 2026 15:11 #61790
von Feschtbrueder
Humor ist, wenn man trotzdem lacht! Lachen ist die beste Medizin!
Ein Berner namens Köbi Volz
begab sich nachts ins Wilerholz
und trug dabei im Innenteil
des Mantels ein geschärftes Beil,
auf dass er sich mit dieser Waffe
ein Tännchen kostenlos beschaffe.
Die Nacht war voller Dunkelheit,
man sah nicht einen Meter weit,
und doch gelang es Köbi Volzen,
ein kleines Bäumchen umzuholzen,
in einen Sack es zu verstauen
und ungesehen abzuhauen.
Die Strafe folgte also bald.
Das Tannenbäumchen aus dem Wald
entpuppte sich als eine Erle.
Geschieht ihm recht, dem schlechten Kerle.
begab sich nachts ins Wilerholz
und trug dabei im Innenteil
des Mantels ein geschärftes Beil,
auf dass er sich mit dieser Waffe
ein Tännchen kostenlos beschaffe.
Die Nacht war voller Dunkelheit,
man sah nicht einen Meter weit,
und doch gelang es Köbi Volzen,
ein kleines Bäumchen umzuholzen,
in einen Sack es zu verstauen
und ungesehen abzuhauen.
Die Strafe folgte also bald.
Das Tannenbäumchen aus dem Wald
entpuppte sich als eine Erle.
Geschieht ihm recht, dem schlechten Kerle.
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