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24 Aug 2017 06:36 #13711
von Feschtbrueder
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24 Aug 2017 08:28 #13714
von Kaninchen
Schwendtage oder verworfene Tage
Die verworfenen oder Schwendtage stammen aus der Römerzeit und gelten bis heute als äußerst ungünstig für alle Arten von Unternehmungen. An solchen Tagen sollte man weder auf Reisen gehen noch etwas Neues beginnen ( bis heute spricht man davon eine "Idee zu verwerfen"! ), völlig gleichgültig, ob es sich dabei um eine Arbeit auf dem Hof, im Haus oder auf dem Feld handelt. Es wurde sogar von Arztbesuchen, wenn nicht unbedingt erforderlich, abgeraten. Einen Aderlass beim Dorfbader an einem Schwendtag durchführen zu lassen, kam fast, auch wenn diese Unglückstage heidnischen Ursprungs sind, einer Gotteslästerung gleich.
Ihren unglückseligen Namen verdanken die verworfenen Tage einem traurigen Ereignis im bäuerlichen Viehstall:
Unter Verwerfen verstand man nämlich damals wie heute das vorzeitige Ausstoßen der nicht lebensfähigen Leibesfrucht bei Haustieren, sprich: eine Fehlgeburt bei Kuh, Schaf oder Schwein. Diese wurde meist ausgelöst durch Infektionen, Seuchen oder Vergiftungen und war oft Ausgangspunkt für große Verluste unter dem Viehbestand. Ein Umstand, der für den Bauern existenzbedrohend sein konnte. Kein Wunder also, dass selbst die alten Römer, die die verworfenen Tage "dies atri" nannten, hier lieber keinen Finger rührten.
Schwendtage im August: 1., 17., 21., 22., 29.
Die verworfenen oder Schwendtage stammen aus der Römerzeit und gelten bis heute als äußerst ungünstig für alle Arten von Unternehmungen. An solchen Tagen sollte man weder auf Reisen gehen noch etwas Neues beginnen ( bis heute spricht man davon eine "Idee zu verwerfen"! ), völlig gleichgültig, ob es sich dabei um eine Arbeit auf dem Hof, im Haus oder auf dem Feld handelt. Es wurde sogar von Arztbesuchen, wenn nicht unbedingt erforderlich, abgeraten. Einen Aderlass beim Dorfbader an einem Schwendtag durchführen zu lassen, kam fast, auch wenn diese Unglückstage heidnischen Ursprungs sind, einer Gotteslästerung gleich.
Ihren unglückseligen Namen verdanken die verworfenen Tage einem traurigen Ereignis im bäuerlichen Viehstall:
Unter Verwerfen verstand man nämlich damals wie heute das vorzeitige Ausstoßen der nicht lebensfähigen Leibesfrucht bei Haustieren, sprich: eine Fehlgeburt bei Kuh, Schaf oder Schwein. Diese wurde meist ausgelöst durch Infektionen, Seuchen oder Vergiftungen und war oft Ausgangspunkt für große Verluste unter dem Viehbestand. Ein Umstand, der für den Bauern existenzbedrohend sein konnte. Kein Wunder also, dass selbst die alten Römer, die die verworfenen Tage "dies atri" nannten, hier lieber keinen Finger rührten.
Schwendtage im August: 1., 17., 21., 22., 29.
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25 Aug 2017 06:07 #13717
von Feschtbrueder
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25 Aug 2017 06:36 #13720
von Glögglifrosch
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25 Aug 2017 07:28 #13723
von Kaninchen
Piranha und Makrele
In einem Aquarium wurden ein Piranha und eine Makrele gesetzt. Wie zu vermuten war, fraß der Pranha nach kurzer Zeit die Makrele auf.
Nun stellte man eine gläserne Wand in das Aquarium. Auf der einen Seite befand sich der Piranha, auf der anderen Seite, geschützt durch die Glaswand, wieder eine Makrele. Sofort begann der Piranha auf die Makrele zuzuschwimmen, stieß aber unsanft gegen die Glaswand. Er startete einen neuen Versuch: gleiches Ergebnis. Dieses Spiel wiederholte sich etliche Male. Immer wieder machte der Piranha die Erfahrung: "Ich kann die Makrele nicht fressen”. Schließlich gab er auf.
Dann entfernte man die Scheibe wieder und nun hätte er die Makrele verspeisen können, aber er tat es nicht. Er hatte so oft die Erfahrung gemacht, die Makrele nicht fressen zu können, dass nun, als sie für ihn erreichbar war, er an dieser Erfahrung festhielt.
In einem Aquarium wurden ein Piranha und eine Makrele gesetzt. Wie zu vermuten war, fraß der Pranha nach kurzer Zeit die Makrele auf.
Nun stellte man eine gläserne Wand in das Aquarium. Auf der einen Seite befand sich der Piranha, auf der anderen Seite, geschützt durch die Glaswand, wieder eine Makrele. Sofort begann der Piranha auf die Makrele zuzuschwimmen, stieß aber unsanft gegen die Glaswand. Er startete einen neuen Versuch: gleiches Ergebnis. Dieses Spiel wiederholte sich etliche Male. Immer wieder machte der Piranha die Erfahrung: "Ich kann die Makrele nicht fressen”. Schließlich gab er auf.
Dann entfernte man die Scheibe wieder und nun hätte er die Makrele verspeisen können, aber er tat es nicht. Er hatte so oft die Erfahrung gemacht, die Makrele nicht fressen zu können, dass nun, als sie für ihn erreichbar war, er an dieser Erfahrung festhielt.
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26 Aug 2017 06:13 #13727
von Feschtbrueder
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