Advent und Weihnachten 2016

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12 Dez 2016 10:20 - 12 Dez 2016 10:22 #10622 von Glögglifrosch
Alle Jahre wieder die Weihnachtsgeschichte in der Stadt









Nichts in der Welt wirkt so ansteckend, wie lachen und gute Laune.
Dateianhang:
Letzte Änderung: 12 Dez 2016 10:22 von Glögglifrosch.

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13 Dez 2016 07:24 - 13 Dez 2016 08:05 #10628 von Kaninchen
Der Rauschgoldengel aus Nürnberg


Der Nürnberger Rauschgoldengel ist zum Ende des Jahres 1700 entstanden. Damals lebte in Nürnberg ein Handwerksmeister namens Hauser. Dem war sein einziges Kind, eine kleine Tochter, nach einer schweren Krankheit gestorben.
Ohnehin schon Witwer, lebte der Mann fortan allein in seinem Haus, und der Schmerz über den Tod seines Kindes überwältigte ihn so, daß er nicht mehr in seine Werkstatt ging, seine Freunde nicht mehr aufsuchte und erst recht jeden Zunftabend mied.
Stundenlang saß er neben dem Bett, in dem das Kind gestorben war und aus dem sie es fortgetragen hatten.
Er starrte auf die Kissen, strich darüber und konnte sich nicht in den göttlichen Ratschluß finden.
Er entließ seinen Gesellen, denn wozu sagte er sich, soll es noch einen Sinn haben, an Schraubstock und Hobelbank zu stehen. Am Tage, wenn die Fensterläden offen standen, schmerzte ihn das Sonnenlicht, sobald aber die Dunkelheit kam, fürchtete er sich vor der Nacht, in der ihn die Traurigkeit immer von neuem überwältigte.
Darüber verging die Zeit. Eines Nachts als er schließlich nach langem Grübeln in einen leichten Schlaf gefunden hatte, ging plötzlich die Tür auf, und von einem hellen Schimmer umgeben, sah er eine Gestalt hereinkommen, ganz in ein goldenes Gewand gehüllt. Als der Mann genauer hinsah, bemerkte er daß es das Nürnberger Gewand war. Außerdem sah er daß das Wesen weder Arme noch Hände, dafür aber zwei mächtige goldene Flügel hatte. Ein Engel! Jetzt kam dieser Engel auf ihn zu, blieb an seinem Bett stehen, setzte sich dann und neigte den Kopf zu ihm herunter. Da erkannte der Mann, daß er seine verstorbene Tochter vor sich hatte.Sie lächelte und erzählte ihm, wie gut es ihr ginge und sie bat ihn, nie mehr um sie zu weinen.
Der einsame Mann versprach es, aber davon erwachte er, fuhr im Bett hoch und war allein, wie immer.
Doch es kam ihm vor als ob ein goldener Glanz in der Stube zurückgeblieben war, auch die Tür stand noch offen.
Da wurde ihm das Herz leicht, und er fand keinen Schlaf mehr bis der Morgen kam,
und immer sah er das Gesicht des Engels vor sich.
Als der Morgen graute, ging er in seine Werkstatt und suchte ein Klötzchen Lindenholz.
Das weiche Holz der Linde verarbeitete er selten, deshalb dauerte es ein Weilchen, bis er das richtige gefunden hatte. Aber noch während er suchte kehrte immer mehr Lebensmut zurück. Plötzlich sah er wieder eine Aufgabe vor sich: Er wollte versuchen, das Gesicht seines verstorbenen Kindes aus dem Lindenholz zu schneiden. Er wollte es so schnitzen, wie er es in der Nacht als Engel gesehen hatte.
Die nächsten Tage schnitze er und je deutlicher ihn aus dem Holz das Gesicht seines Kindes ansah, desto zufriedener wurde er. Doch mit dem Gesicht alleine war es nicht getan.
Er beschaffte sich Rauschgold für die mächtigen Flügel, außerdem hatte der Engel einen
plissierten goldenen Rock getragen, den er aus einem dünn ausgewalzten Messingblech fertigte.
In den nächsten Tagen war er so in seine Arbeit vertieft, daß er nicht hörte wie an seine Tür geklopft wurde. Es waren seine Freunde, denen es keine Ruhe mehr ließ, nachdem sie ihn tagelang nicht mehr gesehen hatten. Sie versuchten durch die Ritzen der Fensterläden zu sehen. Nur das glänzen und blitzen des Goldes war zu sehen. Dann riefen und klopften sie lauter und da hörte er sie und ließ sie eintreten.
Die Schönheit des Engels machte sie sprachlos. Er erzählte ihnen von seinem Traum, aber ihnen genügte es, daß er wieder ins Leben zurückgefunden hatte.
Um immer mit seinem verstorbenen Kind verbunden zu sein, fing der Mann an mehrere Rauschgoldengel herzustellen.
Zum kommenden Christkindlesmarkt hatte er so viele fertig gebracht, daß er einen Stand mietete und sie ausstellte.

Quelle Weihnachtsstadt.de
Letzte Änderung: 13 Dez 2016 08:05 von Feschtbrueder. Grund: Textumbruch korr.

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14 Dez 2016 07:51 #10641 von Kaninchen
Der Winter ist kommen

Der Winter ist kommen
verstummt ist der Hain;
nun soll uns im Zimmer
ein Liedchen erfreun.
Das glitzert und flimmert
Und leuchtet so weiß.
Es spiegelt die Sonne
Im blitzblanken Eis.
Wir gleiten darüber
Auf blinkendem Stahl.
Und rodeln und jauchzen
Vom Hügel ins Tal.




Und senkt sich der Abend,
geht’s jubelnd nach Haus
ins trauliche Stübchen
zum Bratapfelschmaus.




(Volksgut)
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15 Dez 2016 07:21 - 15 Dez 2016 07:55 #10664 von Kaninchen


Nußknacker

Nußknacker, du machst ein grimmig Gesicht-
Ich aber, ich fürchte vor dir mich nicht:
Ich weiß, du meinst es gut mit mir,
Drum bring ich meine Nüsse dir.
Ich weiß, du bist ein Meister im Knacken:
Du kannst mit deinen dicken Backen
Gar hübsch die harten Nüsse packen
Und weißt sie vortrefflich aufzuknacken:
Nußknacker, drum bitt ich dich, bitt ich dich,
Hast bessere Zähn als ich, Zähn als ich.
O knacke nur, knacke nur immerzu!
Ich will dir zu Ehren
Die Kerne verzehren.
O knacke nur, knack knack knack! immerzu!
Ei, welch ein braver Kerl bist du!

 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Den ersten Nussknacker, bestehend aus zwei Hebelarmen, gab es bereits in der Antike.
Seine Erfindung wird Aristoteles zugeschrieben. Ein bereits recht dekoratives Modell aus Bronze aus der Zeit um 300 v. Chr. wurde in einem Grab bei Tarent gefunden. Die unteren Schichten, die nicht über ein solches Gerät verfügten, benutzten entweder einen Stein, einen Hammer oder ihre Zähne.
Auch Leonardo da Vinci soll an einem Gerät zum Nüsseknacken getüftelt haben. Er entwickelte jedenfalls eine Drehbank zum Drechseln hölzerner Figuren. So gab es bereits im 16. Jahrhundert nachweislich figürliche Nussknacker. König Heinrich VIII. von England schenkte seiner zweiten Ehefrau Anne Boleyn einen kunstvoll geschnitzten Knacker. Jacob Grimm beschreibt in diesem Zusammenhang, dass Nußknackerfiguren sich aus Götzenfiguren zur Besänftigung der Hausgeister entwickelt haben.
Letzte Änderung: 15 Dez 2016 07:55 von Feschtbrueder. Grund: Textumbruch

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15 Dez 2016 07:29 - 15 Dez 2016 07:29 #10665 von Glögglifrosch

Nichts in der Welt wirkt so ansteckend, wie lachen und gute Laune.
Dateianhang:
Letzte Änderung: 15 Dez 2016 07:29 von Glögglifrosch.

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16 Dez 2016 07:29 - 16 Dez 2016 07:40 #10681 von Kaninchen


schwimmende Krippe


Tut mir leid, das ist völlig misslungen, vielleicht kann man die Krippe vergrößern oder eben den ganzen Beitrag löschen
Letzte Änderung: 16 Dez 2016 07:40 von Kaninchen.

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